Wenn wir schaun, schaun, schaun,
Übern Zaun, Zaun, Zaun,
In das schöne Land Tirol,
Ja, da freuet sich die Sennerin,
Ja, wenn wir schaun, schaun, schaun,
Übern Zaun!
Wenn wir gucken, gucken, gucken,
durch die Luckn, Luckn, Luckn,
....
Wenn ma fliag'n, fliag'n fliag'n,
über d'Stiag'n, Stiag'n, Stiag'n
.....
Wenn ma hatschn, hatschn, hatschn,
durch die Latschn, Latschn, Latschn,
....
Wohlauf in Gottes schöne Welt,
lebe wohl, ade!
Die Luft ist blau und grün das Feld,
lebe wohl, ade!
Die Berge glüh'n wie Edelstein,
ich wand're mit dem Sonnenschein,
|: la la la la, la la la
ins weite Land hinein :|
2. Du traute Stadt am Bergeshang,
lebe wohl, ade!
Du hoher Turm, du Glockenklang,
lebe wohl, ade!
Ihr Häuser alle, wohlbekannt,
noch einmal wink ich mit der Hand,
|: la la la la, la la la und nun seid abgewandt.:|
3. An meinem Wege fließt der Bach,
lebe wohl, ade!
Der ruft den letzten Gruß mir nach,
lebe wohl, ade!
Ach Gott, da wird's so eigen mir,
so linde weh'n die Lüfte hier.
|:la la la la, la la la als wär's ein Gruß von dir.:|
4. Ein Gruß von dir, du schönes Kind,
lebe wohl, ade!
Und nun den Berg hinab geschwind,
lebe wohl, ade!
Wer wandern will, der darf nicht steh'n,
der darf niemals nach hinten seh'n-
|: la la la la, la la la muss immer weiter geh'n.:|
Wann i auf d'Alma geh'
Lass' i mei Sorg dahoam
Alles Load, alles Weh
is wia a Tram
Schau' i die Bleamaln an
Schwindt glei mei trüaber Sinn
|: Trag' ja im Herzen den Almfrieden drin.:|
2. Pedagstamm, fein wia Gold
Blüaht schon fruah unterm Schnee
Almrausch und Enzian drobn auf der Höh'
Edelweiß, Sterndl feins
Bist leicht vom Himml gfalln?
|: Bist unter d'Bleamerln das schönste von all'n:|
Wohl ist die Welt so groß und weit
und voller Sonnenschein,
das allerschönste Stück davon
ist doch die Heimat mein.
Dort, wo aus schmaler Felsenkluft
der Eisack springt heraus,
von Sigmundskron der Etsch entlang
bis zur Salurnerklaus.
Heidi, heidi, heida,
hei-val-la-ral-la-ra-la-la !
Heidi, heidi, heida,
hei-val-la-ral-la-la.
Im Frühling, wenn’s im Tal entlang
aus allen Knospen sprießt,
wenn auf dem Schlern im Sonnenhang
der Winterschnee zerfließt :
Da fühl ein eigen Sehnen ich,
ich halt es nicht mehr aus,
es ruft so laut die Heimat mich,
ich wandre froh hinaus.
Wenn in der Sommer-sonnwend-nacht
das Feuer still verglimmt,
weiß jeder und das Herz ihm lacht
die Kletterzeit beginnt.
Von König Laurins Felsenburg,
so stolz und kühn gebaut,
hab´ wohl von jeder Zinne oft
die Heimat ich geschaut.
Wo König Ortler seine Stirn
hoch in die Lüfte reckt,
bis zu des Haunolds Alpenreich,
das tausend Blümlein deckt:
Dort ist mein schönes Heimatland
mit seinem schweren Leid,
mit seinen stolzen Bergeshöhn,
mit seiner stolzen Freud.
Wann du durchgehst durchs Tal,
he Bua, jauchz nu amoi,
dass i di no amoi hör,
vielleicht nocha nia mehr.
Holla reiduli reiduli reiduli jo,
holla reiduli reiduli jo, a ho.
Wann i wischpl und schrei
und du hörst mi nit glei,
ja so muass i vastehn,
dass i weiter soll gehen.
Holla reiduli reiduli reiduli jo,
holla reiduli reiduli jo, a ho.
Und í hör nix mehr wischpln,
und i hör nix mehr schrein,
mei Bua muaß schon längst
über d`Granitzn sein.
Holla reiduli reiduli reiduli jo,
holla reiduli reiduli jo, a ho.