1. A ganze Weil habn ma jetzt g'sunga und g'spielt
Und g'spürt, daß a sunst alles stimmt.
Die Zeit hat Bestand, wo mir san beinand,
Des alls von da Musi herkimmt.
2. Doch weil ma die Zeit halt net anhalten kann,
Drum müass ma halt do ausanand;
Mir stell'n uns in Kroas und singan nu oans
Und gebn uns zum Abschied nu d'Hand.
3. Doch liabe Leut, g'freun ma uns aufs nächste Mal,
Mir kemman ganz gwiß wieder zsamm;
Für heut guade Nacht, roast's hoam mit Bedacht,
Vergeßt's net die Stund miteinand.
Auf, auf zum fröhlichen Jagen,
Auf in die grüne Heid,
Es fängt schon an zu tagen,
Es ist die schöne Zeit.
Die Vögel in den Wäldern
Sind schon vom Schlaf erwacht
Und haben auf den Feldern
Das Morgenlied vollbracht.
Tridihejo, dihejo, dihedihedio
Tridio, hejo, dihejo, tridio, tridio.
Frühmorgens, als der Jäger
In grünen Wald ankam,
Da sah er mit Vergnügen
Das schöne Wildbret an.
Die Gamslan Paar um Paare,
Sie kommen von weit her,
Die Rehe und das Hirschlein,
Das schöne Wildbret schwer.
Tridihejo, dihejo, dihedihedio
Tridio, hejo, dihejo, tridio, tridio.
Das edle Jägerleben
Vergnüget meine Brust,
Dem Wilde nachzustreben
Ist meine höchste Lust.
Wir laden uns're Büchsen
mit Pulver und mit Blei.
Wir führ'n das schönste Leben,
im Wald da sind wir frei.
Tridihejo, dihejo, dihedihedio
Tridio, hejo, dihejo, tridio, tridio.
Noten - Und a Waldbua bin i>>>
Und a Wåldbua bin i / und a Wålddianderl liab i,
bin a Bua, a junga, / schleich im Holzschlåg uma.
åba Dirndl, sei gscheid, liab an Buam, der di gfreut.
Nimm an Buam mit an Geld, håst a Freud auf der Welt.
Håst a Freud auf der Welt, wånn die Zither schean hellt
Wånn die Geig'n schean klingt, und der Wåldbauernbua singt.
åba Dirndl, du liabs, wånnst du amol stirbst,
wirst da du amol krånk, leb i a nimmer lång.
Draufgsangl:
Schmålz in da Buttn, Loam in da Gruabn,
lustig san d'Wåldbauernbuam,
sans in Berg und sans im Tål,
lustig san sie überåll.
Noten - Aber schau, schau>>>
Aber schau, schau, wia's renga tuat,
åber schau, schau, wia's giaßt, wia's giaßt,
åba schau, schau, wia's Wasserl
vom Dach oba schiaßt.
Grea san de Hollerstaud'n,
weiß san de Bliah, de Bliah,
åba schee san die schwårzen Aug'n,
åber treu san sie nia.
der Himmi der is voller Stern,
åber Diandl, i håb di gern.
I håb koa Rast, i håb koa Ruah,
mei oanz'ge Freud bist du.
Noten- Tabakraucherlied- Am Sonntag is Scheiflinger Kirtag>>>
Am Sunntåg is Scheiflinger Kirtag, då kemman d'Tabakraucher zsåmm.
Sie gengan net eini in d'Kircha, die Predigt die dauert vü z'lang.
Und wann di Predigt tuat endn, håt jeder sei Pfeiferl in Händen.
åft stengansund stehngans halt wutzlweis zsåmm, bis ålle a Tabakfeuer håb'n.
so mancher stoaoide Tattl, der rauchat hålt a an Tabak.
S'war gscheiter, er essat a Bratl, stått dass er Tabakraucha tat.
Um's Röhrl, då håt er an Wutzl, då tuat er so süaß außa zuzln.
Er lutzlt und zutzlt åls wia a kloans Kind, wånn a lång scho in da Pfeifn nix brinnt.
So måncher junge Rotzlecker, der rauchat hålt a an Tabak.
Er moant hålt, er war scho vui größer, wånn er a Tabakrauchn tat.
So måncher will es wohl laugna, er rauchert jå nur z'weng de Augna.
åber jungerweis, jungerweis fången sie's ån, und ålterweis rauchen's aus Gwohn.